Verben üben mit Kreide-Parcour
Stell dir vor, dein Schulhof oder der Hof hinter deinem Haus verwandelt sich in eine große Bewegungsbahn. Auf dieser Bahn warten nicht nur Linien und Kurven, sondern Wörter, die dich in Bewegung bringen. Wörter, die dir sagen, was du tun sollst. Wörter, die dich kichern lassen, weil du plötzlich anfängst, zu hüpfen oder zu klatschen. Diese Wörter heißen Verben. Vielleicht kennst du sie auch als „Tu-Wörter“. Sie sagen dir immer, was jemand tut. Wenn du rennst, hüpfst, springst oder lachst, all das sind Verben. Heute geht es darum, Verben nicht nur zu lesen oder aufzuschreiben, sondern sie selbst auszuprobieren. Dein Körper ist dabei das wichtigste Werkzeug. Wenn du ein Verb tust, bleibt es besser im Kopf. Und es macht Spaß, weil Lernen und Bewegung zusammenkommen.
Dinge, die du brauchst
- Straßenkreide
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Suche dir einen Platz, auf dem du mit Kreide malen darfst. Das kann dein Hof, der Bürgersteig vor deinem Haus oder der Schulhof sein. Achte darauf, dass keine Autos kommen.
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Überlege dir eine Liste von Verben. Starte mit einfachen wie „hüpfen“, „rennen“, „springen“, „klatschen“. Dann probiere auch ungewöhnlichere: „schleichen“, „drehen“, „rollen“, „stampfen“, „kriechen“. Je mehr Ideen du hast, desto spannender wird der Parcour.
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Male eine Linie mit Kreide. Die Linie kann gerade, gebogen oder verschlungen sein. Baue auch kleine Hindernisse ein: Zickzack, Kreise oder Spiralen. Schreibe an bestimmten Stellen deine Verben hin. Verben werden immer klein geschrieben.
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Stelle dich an den Start. Lies das erste Verb. Dein Körper macht sofort, was dort steht. Hüpfe, bis das nächste Wort kommt. Lies es. Mach es. Und so weiter. Versuche, die ganze Strecke ohne Pause durchzuhalten.
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Wenn dir der Parcours schon beim ersten Mal Spaß gemacht hat, kannst du ihn immer wieder ein bisschen verändern. Laufe ihn doch einmal rückwärts und schaue, ob du die Verben trotzdem schaffst.
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Wenn du schon sicherer bist, kannst du den Parcour noch schwieriger machen. Jetzt spielst du eine Runde nur mit dem Pronomen „ich“. Du sagst also laut: „Ich hüpfe!“ usw. In der nächsten Runde nimmst du „du“. Dann rufst du: „Du hüpfst!“ und machst die Bewegung weiter.
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Danach kommt „er“ oder „sie“. Du sagst: „Er springt!“ oder „Sie springt!“ und springst dabei. So geht es weiter mit „wir“, „ihr“ und „sie“. Du merkst dabei, wie sich das Verb verändert, wenn ein anderes Pronomen davorsteht. So wird Lernen zu einem Spiel, das nie langweilig wird.
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