Carolin Heimsoth

Ich bin Caro

Schön, dass du da bist.

Wenn mich jemand fragt, was ich beruflich mache, wird die Antwort meistens etwas länger. Ich bin Sozialpädagogin und Erzieherin, habe mehrere Jahre mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und irgendwann angefangen, all die Ideen aufzuschreiben, die dabei entstanden sind. Aus ein paar Notizen wurden mit der Zeit über 1.000 Ideen, die Grubenfuchs App und schließlich diese Seite.

Aber am besten fange ich von vorne an.

Angefangen hat alles mit der Arbeit mit Kindern

Mein ursprünglicher Plan war ziemlich einfach: Ich wollte mit Kindern arbeiten.

Also habe ich meine Ausbildung zur Erzieherin gemacht.

Direkt danach habe ich an der FH Münster Soziale Arbeit studiert und meinen Abschluss als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin gemacht. Dazu kam eine Weiterbildung zur Fachkraft für Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Während dieser Jahre habe ich immer wieder mit Kindern gearbeitet. In Kindertageseinrichtungen und ehrenamtlich auf Jugendfreizeiten und beim Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster in der Fachstelle Kinder- und Jugendförderung. Wer schon einmal mit einer ganzen Gruppe Kinder bei Dauerregen irgendwo festsaß, weiß: Spätestens dann zeigt sich, welche Ideen wirklich funktionieren.

Aus dieser Zeit ist mir vor allem eine Erkenntnis geblieben: Gute Ideen für Kinder müssen nicht aufwendig sein. Oft braucht es erstaunlich wenig. Ein paar Dinge, die sowieso da sind, eine Idee und jemanden, der sagt: Komm, wir probieren das einfach mal aus.

Heute habe ich drei eigene Kinder. Und die sind vermutlich die strengste Testgruppe, die ich je hatte.

Aus ein paar Notizen wurde Grubenfuchs

Lange habe ich gute Ideen einfach gesammelt. Auf Zetteln, im Handy oder irgendwo im Hinterkopf. Bastelsachen, Spiele, Experimente, Rezepte und Beschäftigungen, die mit Kindern gut funktioniert hatten.

Irgendwann entstand daraus meine App Grubenfuchs.

Dabei beschäftigt mich bis heute eine Frage: Wie können wir digitale Möglichkeiten sinnvoll nutzen, ohne dass das eigentliche Kinderleben auf dem Bildschirm stattfindet?

Denn ich bin überhaupt nicht gegen digitale Medien. Ich finde nur, dass sie Kindern etwas ermöglichen sollten.

Deshalb ist der Bildschirm bei Grubenfuchs meistens nur der Anfang: Eine Idee finden, kurz nachschauen, was man braucht und dann das Handy wieder weglegen und loslegen.

Basteln. Experimentieren. Backen. Spielen. Rausgehen. Geschichten erfinden. Zusammen etwas erleben.

Für mich passt das wunderbar zusammen.

Weil digitale Medien inzwischen selbstverständlich zum Aufwachsen dazugehören, habe ich mich auch fachlich noch einmal intensiver damit beschäftigt und 2025 die Weiterbildungsreihe „Aktiver Kinder- und Jugendmedienschutz“ der FH Münster unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Tappe absolviert.

Was du bei Grubenfuchs findest

Mittlerweile sind hier über 1.000 Ideen zusammengekommen.

Die Ideen werden ausprobiert, die Anleitungen anschließend geschrieben und die Fotos mache ich selbst. Was du auf den Bildern siehst, wurde tatsächlich gebastelt, gebacken, gebaut oder ausprobiert.

Und manchmal sieht man das auch. Das darf so sein.

Bei den Texten nutze ich inzwischen auch KI als Werkzeug. Das möchte ich ganz bewusst transparent machen. Sie hilft mir beispielsweise beim Formulieren und Strukturieren. Welche Ideen hier erscheinen und was am Ende veröffentlicht wird, entscheide aber immer ich.

Ein paar Dinge, auf die ich ziemlich stolz bin

2025 wurde Grubenfuchs von der Stiftung Lesen für den Deutschen Lesepreis in der Kategorie „Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien“ nominiert. Der Deutsche Lesepreis wird von der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung vergeben und gilt als bundesweit wichtigste Auszeichnung für Menschen, Einrichtungen und Projekte, die sich für Leseförderung einsetzen. Das war für mich etwas ganz Besonderes.

Schon zuvor hatte Grubenfuchs eine Auszeichnung bekommen, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte: Die Recklinghäuser Zeitung vergab ihren Innovationspreis für 2023 erstmals und ich wurde mit Grubenfuchs die erste Preisträgerin.

Und auch bei WDR 2 durfte ich Grubenfuchs schon mehrmals vorstellen und über Ideen für Familien im Ruhrgebiet sprechen.

Das sind natürlich tolle Momente. Noch schöner finde ich aber etwas anderes: wenn mir Eltern schreiben, dass sie eine Idee ausprobiert haben und die Kinder danach direkt die nächste machen wollten.

Warum ich das alles mache

Weil ich möchte, dass Kinder neugierig bleiben. Dass sie ausprobieren, matschen, lesen, bauen, scheitern, noch einmal anfangen, draußen herumrennen und manchmal aus einer völlig einfachen Idee einen ganzen Nachmittag machen.

Heute findest du deshalb bei Grubenfuchs über 1.000 Ideen, schöne Malvorlagen und ausführliche Ideen-Sammlungen zu Themen wie Kindergeburtstag, Halloween oder Weihnachten.

Und wenn du noch mehr möchtest, gibt es die Grubenfuchs App, die erste werbefreie App mit Bastelideen, Spielideen, Rezepten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Kinder und die ganze Familie. Dort könnt ihr außerdem eure Woche planen, Erinnerungen im Erlebnistagebuch festhalten und eigene Geschichten gestalten. Und ganz neu: Partyspiele wie Werwolf, Imposter, Wahrheit oder Pflicht und viele weitere Klassiker.

Und falls dir hier etwas fehlt, eine Anleitung bei euch überhaupt nicht funktioniert hat oder du mir einfach erzählen möchtest, was ihr ausprobiert habt: Schreib mir gerne an carolin@grubenfuchs.info. Ich lese wirklich jede Nachricht.

Bis bald,
Deine Caro 🦊